
Mit Lernlandkarten unterrichten und lernen
Beim Altersdurchmischten Lernen müssen Lehrpersonen zwei Orientierungen zusammenbringen. Sie unterrichten Kinder in ihren unterschiedlichen Entwicklungs- und Lernständen. Im Lehrplan finden sie die zu erwartenden Kompetenzen und Lernziele, die grundsätzlich für alle Kinder gelten. Lernlandkarten helfen Lehrpersonen, Kindern und Eltern, eine Brücke zwischen dem individuellen Entwicklungs- und Lernstand der Kinder und den Vorgaben des Lehrplans zu schlagen. Die Publikation von Edwin Achermann und Franziska Rutishauser zeigt Einsatzmöglichkeiten der auf den Lehrplan 21 abgestimmten Lernlandkarten
«Deutsch» auf. Die Lernlandkarten «Deutsch» kombinieren Kompetenzbeschreibungen mit
Illustrationen der Kinder zu ihrem Lernzuwachs und ergänzen sie mit Portfolio-Elementen.
Autor: Edwin Achermann (1952–2015) unterrichtete während gut 20 Jahren an der Primarstufe im Klassen- und Mehrklassensystem, in separativen und integrativen Schulungsformen. Bis 2015 arbeitete er als Schulberater und Dozent am Institut Weiterbildung und Beratung der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Seine Arbeitsschwerpunkte waren Grund- und Basisstufe, Altersdurchmischtes Lernen in der Primarstufe, integrative Schulungsform, Unterrichtsteams.
Autorin: Franziska Rutishauser (1966) unterrichtete über 25 Jahre an der Primarstufe, vorwiegend in Mehrjahrgangsklassen mit altersdurchmischtem Lernen in der Unter- und Mittelstufe. Sie war sieben Jahre Schulleiterin einer Tagesschule im Zentrum der Stadt Zürich. Seit 2010 arbeitete sie zudem als Dozentin für Pädagogik im Institut Weiterbildung und Beratung der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Ihre Arbeitsschwerpunkte waren Beratung und Weiterbildung für Teams und Schulleitungen in Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen, vorwiegend im Bereich «altersdurchmischtes Lernen».

